Projekte

Als Gemeinde unterstützen wir 3 missionarische Projekte, die wir dir hier kurz vorstellen wollen. Alle drei Projekte brauchen nicht nur unsere finanzielle Unterstützung, sondern auch unser Gebet.
Wenn du ein Projekt finanziell unterstützen möchtest, kannst du dies direkt über unser Gemeindekonto mit dem Projektname im Verwendungszweck spenden.

'Diospi Suyana' - Missionskrankenhaus in den peruanischen Anden

Diospi Suyana“ kommt aus der Sprache der Quechua Indianer in Peru und bedeutet „Wir vertrauen auf Gott“ und bezeichnet ein Missionskrankenhaus in den Anden. Es hat unter anderem zum Ziel, die medizinische Versorgung der Landbevölkerung vor Ort zu sichern und die Ausbildung von einheimischen Krankenschwestern zu fördern. Das Krankenhaus hat 100 Betten, 4 Operationssäle, eine Intensivstation, Labore und Röntgeneinrichtungen. Alles ist auf modernem europäischen Standard. Seit einigen Jahren gehören zu dem Hospital auch eine Zahn- und eine Augenklinik. Insgesamt beschäftigt das Krankenhaus über 200 einheimische und über 40 ausländische Personen. Damit ist Diospi Suyana ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.
Gott hat sein Wunder aber nicht mit der medizinischen Versorgung, der Berufsausbildung und den Arbeitsstellen enden lassen. Im Laufe der Zeit wurden ein Kinderhaus für einen Freizeittreff, ein Kindergarten und eine Schule gegründet. Es ist unglaublich, was Gott aus einer Idee und dem ersten Spatenstich im Mai 2005 hat entstehen lassen. Diospi Suyana ist zu einem reichen Segen für die Andenregion geworden.

Zusätzlich zu dem Kontakt zum Gründerehepaar Dr. Klaus-Dieter und Martina John haben wir als Gemeinde noch eine besondere Verbindung zu diesem Krankenhaus. Im September 2019 haben wir Christin-Rebecca Meininger als Krankenschwester für drei Jahre für den Dienst im Krankenhaus Diospi Suyana ausgesendet. Nach intensiver Sprachschule ist sie nun seit Mail 2020 im Krankenhaus in die peruanischen Anden in der Stadt Curahuasi. Rebecca freut sich besonders über Unterstützung in Form von Gebet. Wenn du auf dem neusten Stand sein willst, kannst du dich über folgende Seite zu ihrem Freundesbrief anmelden: Kontaktformular .

Mehr Informationen zum Projekt gibt es auf der offiziellen Webseite .

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'Yenge' - Witwen- und Waisenarbeit im Kongo

Die soziale Situation im Kongo ist verstörend: Witwen haben einen schlechten Stand, die Rente reicht kaum zum Überleben, Kinderbetreuung und Ausbildung fehlen. Chancen auf eine Arbeit stehen schlecht.
Wo Not ist und die Politik versagt, treten private Menschen in die Verantwortung. Adèle Vadiena begann 2012 inoffiziell damit, einer Witwe mit ihren drei Kindern zu helfen, deren Schulgeld bis heute Eugen und Sela Samba (Adèles Schwester) übernehmen. Im Jahr 2016 kamen drei Witwen mit ihren Kindern hinzu. Am 27.01.2018 beschlossen Adèle und sechs weitere Personen, die Arbeit offiziell zu machen, indem sie den Verein „YENGE“ im Kongo gründeten. Die Idee war, ein Waisenhaus zu bauen, um das Elend von Waisenkindern und Witwen zu lindern. Der Name YENGE steht für Frieden und Freude und wurde angenommen. Als Rentnerin konnte Adèle Vadiena nicht mehr allein helfen, sie rief um Hilfe! Der Hilferuf erreichte Erfurt und so haben mehrere Geschwister unserer Gemeinde zuerst privat und ab 2019 über den Verein „Blessed Assurance e.V.“ angefangen, den Witwen und Waisenkindern im Kongo zu helfen.

Das Ziel des Projektes ist die Förderung und ganzheitliche Entwicklung von gefährdeten Menschen hin zur Selbstversorgung, genauso wie die finanzielle Unterstützung für die medizinische Versorgung von Waisenkindern und Witwen im Krankheitsfall - da jede medizinische Behandlung bezahlt werden muss. Dank finanzieller Hilfe konnte Gloriane, ein Mädchen mit einem angeborenen Hydrozephalus (Wasseransammlung im Gehirn) operiert werden. Insgesamt 21 Witwen und 33 Waisenkinder bekommen Hilfe vom Verein über die Patenschaften. Über 20 weitere Waisenkinder stehen in der Warteschlange des Vereins für eine Patenschaft. Falls du Interesse an einer solchen Patenschaft hast, dann melde dich bei Christina Dombrowe !
Für das Waisenhaus konnte schon ein Grundstück gekauft werden. Das ist ein Grund zum Danken! Nun benötigt Adèle das Geld, um das eigentliche Haus zu bauen. Wenn du hier gerne finanziell unterstützen willst, kannst du dich auch an Christina Dombrowe wenden.

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'Pa ́mi Barrio' - Eine Sozialprogramm im kolumbianischen Armenviertel

PA‘ MI BARRIO ("Für mein Stadtviertel") ist ein Sozialprogramm und ein anerkannter, gemeinnütziger Verein. Seit 2009 arbeiten sie im Armenviertel „Ocho De Marzo“ in Medellin, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens. Die Menschen sind dort von vielfältigen Problemen betroffen, wie z.B. extreme Armut, Hunger, Drogenmissbrauch, Gewalt durch Bandenkriege, Binnenflüchtlinge u.a. Das Projekt begleitet Kinder, Jugendliche und ihre Familien durch ein ganzheitliches pädagogisches Programm, basierend auf christlichen Werten. Vielen ausgebildete Ehrenamtlichen helfen ihnen, ihre Würde und Grundrechte wieder zu erlangen. Auf diese Weise wollen sie den Samen des Friedens säen und zu einer nachhaltigen sozialen Veränderung beitragen.

Ihr Motto HILF UNS HELFEN (ayudanos a ayudar) ist eine Einladung sowohl für die Bewohner des Armenviertels als auch für dich, sich an der Hilfe zur Selbsthilfe zu beteiligen. Die Hilfeangebote erstrecken sich von kostenlosem Mittagessen, Bildung und Freizeitgestaltung über Elternberatung, Hausbesuche, psychologische Beratung bis hin zu Nahrungs-, Kleidungs- und Medikamentenspenden und ärztlicher Hilfe und erreicht im Moment 150 Kinder direkt. Daisy und Ronny Boden sind die Leiter und Gründer des Projekts. Wir können nicht nur finanziell helfen, sondern auch über Partnerschaften die Kinder direkt erreichen.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es auf der offiziellen Webseite .

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Anfahrt

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Erfurt
Magdeburger Allee 10
99086 Erfurt

Du erreichst uns mit der Straßenbahnlinie 1 und 5 Haltestelle Boyneburgufer

Kontakt
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Ralf-Detlef Ossa
Pastor
0361/21844424
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Lars Meininger
Gemeindeleiter
0361/5401548
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Mirjam Liedtke
Gemeindesekretärin
0151/59151295
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Weiterführendes

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